SIND DIE MEISTEN TRÄUME EIN BETRUG… ODER DOCH NICHT?
- JAN SWERTS
- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Wir alle kennen den Spruch: „Ich wünsche mir etwas und bete.“
Aber was, wenn das nicht stimmt? Was, wenn wir nach dem Aufwachen immer noch träumen – nur auf einer anderen Bewusstseinsebene?
Ich war schon immer verliebt in dieses
Nach uralter Weisheit und modernen Erkenntnissen leben wir in einem holographischen Universum, einem energetischen Netz, in dem alles mit allem und jedem verbunden ist. Alles ist Bewusstsein in Bewegung. Diese Bewegung wird von Gedanken, Gefühlen und Überzeugungen angetrieben. Mehr dazu finden Sie in einem früheren Blogbeitrag auf diesem Kanal.
Im Durchschnitt haben wir etwa 6000 Gedanken pro Tag, und bei fast acht Milliarden Menschen auf der Erde sind das Milliarden von Wellen von Absichten, Emotionen und Energien, die das Netz der Realität ständig formen und umgestalten. (480.000.000.000.000 Gedanken pro Tag, hochgerechnet auf jedes Jahr sind das 175.200.000.000.000.000.)
Jeder Gedanke erzeugt eine Schwingung – eine Möglichkeit, ein Potenzial. Und jedes dieser Potenziale existiert als parallele Realität.
Die viele Wirklichkeiten
Manche Menschen erleben Momente, in denen sie denken: „Das kenne ich schon.“ Dieses Déjà-vu-Gefühl könnte ein Blick in eine parallele Version von sich selbst sein, ein anderer Weg im Netz der Möglichkeiten.
Ich kann Ihnen ein praktisches Beispiel geben: Ich kann beispielsweise Schmerzen mit meinen Händen wegnehmen. Jetzt denken Sie vielleicht: „Ah, Jesus ist zurück.“ Nein, natürlich nicht. Was ich tue, ist, gemeinsam eine höhere Schwingung oder Realität zu erreichen, in der es keinen Schmerz gibt. Das Herzchakra und sein zugehöriges elektromagnetisches Feld erzeugen durch Fokussierung und Aufmerksamkeit eine höhere Schwingung, nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir in diese Realität zurückkehren, ist der Schmerz leider wieder da, wenn auch schwächer als zuvor. Logisch betrachtet handelt es sich aber um zwei verschiedene Realitäten.
Im Schlaf sinkt unsere Gehirnaktivität auf niedrigere Frequenzen – von Beta und Alpha zu Delta, dem Tiefschlaf. In dieser Phase ruhen wir kurz von unserer Alltagswelt. Unser Bewusstsein gleitet durch subtilere Realitätsebenen – die der Träume. Dort, in diesem inneren Raum, verweben sich Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen zu Geschichten. Manchmal logisch, oft nicht. Doch sie spiegeln immer etwas von uns selbst wider: unsere Ängste, Wünsche, Überzeugungen oder unbewussten Prozesse.
Die Sprache von Traum
Ein Traum ist selten nur ein zufälliges Überbleibsel des Tages. Oftmals verwebt er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer einzigen symbolischen Erzählung. Was im Alltag unterdrückt wird, erhält im Traum die Möglichkeit, sich auszudrücken. Deshalb kann ein Traum sowohl verwirrend als auch heilsam sein – eine Botschaft des Unterbewusstseins an das Bewusstsein.
Wie schon die frühen Menschen glaubten, haben Träume einen göttlichen Ursprung, einen Sinn. Freud versuchte, sie wissenschaftlich zu erklären, aber selbst er räumte ein, dass sie ein Tor zu den Tiefen der Psyche öffnen.
Wach werden in ein anderen Traum
Und was wäre, wenn Sterben wie das Erwachen aus einem Traum wäre? Was, wenn der Tod nicht das Ende, sondern lediglich der Beginn einer neuen Bewusstseinserfahrung ist? Vielleicht unterscheidet sich der Moment des Todes nicht von dem Moment, in dem man aus einem Traum erwacht und denkt: „Was sollte das denn?“ Man lacht kurz, erkennt, dass es nur eine Erfahrung war – und macht weiter.
In diesem Sinne ist das Bewusstsein ewig. Der Körper ist lediglich das Gefäß, in dem es sich bewegt.
Ich war schon immer in diese wunderschöne Frau verliebt.
Vielleicht sind nicht Träume trügerisch, sondern die Realität selbst ist ein Traum – ein kollektiver Traum, den wir gemeinsam erleben, geformt von unseren Gedanken, Gefühlen und Absichten. Wenn man das erkennt, verändert sich etwas Grundlegendes. Man sieht, dass jeder Gedanke Auswirkungen hat. Jede Emotion verwebt sich mit dem Netz der Realität. Und dass man in jedem Augenblick in eine andere Version seiner selbst schlüpfen kann – gesünder, liebevoller, freier.
Wir träumen nicht, um der Realität zu entfliehen. Wir träumen, um sie zu verstehen.
„Der Traum, den du lebst, lebt auch dich.“
Alles is ein, und du bist der Traumer und Dem traum







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