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SELBSTWERTGEFÜHL ZEIGT SICH OFT ERST, WENN DAS LEBEN UNS ZU SCHWER FÄLLT.



Selbstwertgefühl … wir alle kennen diesen Begriff. Und doch bleibt er für viele Menschen ein tiefgründiges und oft missverstandenes Thema.


Selbstwertgefühl … wir alle kennen diesen Begriff. Und doch bleibt er für viele Menschen ein tiefgründiges und oft missverstandenes Thema.


· Wo liegt es wirklich begründet?

· Wie erkennt man es?

· Was kann man damit anfangen?

· Und vielleicht die wichtigste Frage von allen: Wie kann man es heilen?·


Einmal habe ich eine Skizze für einen Vortrag darüber angefertigt, wie sich unser Leben entfaltet – von der Intelligenz über die Lebenskraft bis hin zum Bewusstsein. Wenn man sich diese Skizze ansieht, fallen sofort einige Dinge auf. Zwei Zahlen tauchen immer wieder auf: 7 und 11. 


Als Kind verbringst du die ersten sieben Jahre hauptsächlich in deiner Fantasie. Dein Gehirn befindet sich in einem Zustand der Theta-Frequenz. Du kopierst, wiederholst und erlebst die Realität auf eine ganz andere Weise. Eine Bürste wird zu einem Pferd, man schenkt unsichtbaren Kaffee aus seiner Plastikspielzeugküche ein, man spielt in der Erde, ohne sich Gedanken darüber zu machen, schmutzig zu werden. In dieser Phase ist die Lebenskraft (Prana) noch schwach, und man ist vollständig von seinen Eltern abhängig. Unterdessen beginnt die Intelligenz langsam und linear zu wachsen. Diese Intelligenz verändert sich in Zyklen von etwa 11 Jahren, insbesondere in den frühen Stadien, wenn Gehirnzellen wachsen und andere abgebaut werden.


Im Alter von etwa 21 Jahren tritt ein erster wichtiger Wendepunkt ein. Auf der Grundlage all dessen, was du bis zu diesem Zeitpunkt erlebt und wahrgenommen hast, beginnst du, bewusste Entscheidungen zu treffen. In Bezug auf Bewusstsein und Lebenskraft markiert dies drei mal sieben Jahre, in Bezug auf Intelligenz zwei mal elf Jahre.


Danach wird eine klare Bewegung in Ihrem Leben sichtbar. Ihre Vitalität steigt weiter an und erreicht in der Regel mit etwa 35 Jahren ihren Höhepunkt – auch der Moment, in dem das Gehirn voll ausgereift ist. Gleichzeitig sinkt oft das Bewusstsein. Das ist völlig normal. Es ist die Phase des „Tuns und Habens”: ein Leben aufbauen, arbeiten, eine Familie gründen, ein Zuhause schaffen, Verantwortung tragen, Rückzahlungen leisten, Karriereambitionen verfolgen.


Mit zunehmendem Alter beginnt sich dieses Gleichgewicht wieder zu verschieben. Körperlich kann die Vitalität nachlassen, kleine Beschwerden können auftreten, der Körper wird steifer. Aber gleichzeitig steigt das Bewusstsein wieder an. Auf einer bestimmten Ebene sehnen Sie sich nach einer Art des „Seins” – oder nach dem, was Sie selbst für sich selbst zu sein glauben. Sie beginnen, Dinge zu hinterfragen. Sie sehen die Welt anders, aus einer breiteren Perspektive. 


Etwa im Alter von 55 Jahren kommt oft ein weiterer entscheidender Moment (5 mal 11 Jahre, 7 mal 8 Jahre), eine Zeit der Besinnung. Beziehungen verändern sich oder zerbrechen, Arbeit oder Familienstrukturen können unter Druck geraten, emotionale Schocks treten auf, Gesundheitsprobleme können auftreten. Wieder einmal sind Sie aufgefordert, Entscheidungen zu treffen. Für viele ist dies eine Gelegenheit, ihr Bewusstsein weiter zu entwickeln.


In dieser Phase kommen alte Erfahrungen und Muster zum Vorschein – manchmal kleine Details, manchmal große Themen, die Sie Ihr ganzes Leben lang mit sich getragen haben. Und dann stellen sich die Fragen:


Warum passiert das?

Brauche ich das noch?

Wer bin ich wirklich?

Und dann beginnen Sie zu bemerken... Welche Masken Sie die ganze Zeit getragen haben.

Selbstwertgefühl berührt alles.


 



 
 
 

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